Besucherzentrum

neubau besucherzentrum befreiungshalle kelheim

Bauherr: freistaat bayern, verwaltung der
staatl. schlösser, gärten und seen
Mitarbeiter: nina brütting, helga baumgartner,
thomas kautnik, ralf gamböck
in kooperation mit wolfgang krakau, architekt

Bauzeit: 11.2002-04.2004
Nutzfläche: 746 m²

Veröffentlicht: db 2/05
ait 1-2/05
detail 06.2005
neues bayern – architekturführer 05
bayerische staatszeitung 11/01 und 10/04
aktuelle architektur der oberpfalz II
deutsches architektenblatt 10.02
architektouren 2005 bayerische architektenkammer

Das Projekt ging als 1. Preis eines Gutachter Wettbewerbs in Jahre 2001 hervor.

Der Neubau vermeidet die Konkurrenz zum Bestand der Befreiungshalle mit Verwalterhaus ( erbaut unter König Ludwig I von Leo v. Klenze ). Im verglasten EG sind die Hauptfunktionen wie Museumsladen, Gastronomie mit Küche und Freisitz. im massiven UG sind alle dienenden Funktionen wie Haustechnik, Wc`s, Kühltechnik, etc....

Das Gebäude verschmilzt über seine Fassade mit dem umgebenden Naturraum. Es hält die Balance zwischen Auftritt und Zurückhaltung. Das geschwungene Gebäude kragt über die Hangkante aus und leitet den Besucher selbstverständlich zur Befreiungshalle. Die innere Organisation folgt diesem Prinzip - die Gebäudestruktur löst sich in Richtung Halle hin auf.

Die umlaufende Glasfassade „wächst“ rahmen- und profillos aus der Decken- und Bodenplatte heraus. Die Scheiben tragen eine im Siebdruck-Verfahren aufgeprägte Baumstruktur des umgebenden Buchenwaldes. So erfüllt die Fassade Sicht- und Sonnenschutz, bietet Schutz vor Vogelkollisionen und verschmilzt mit dem Naturraum.

Das Flachdach aus Dickholzplattenelementen liegt auf massiven Wandscheiben aus Sichtbeton und Dickholz. Die Böden sind aus flügelgeglätteten Beton. Alle Materialien sind unbehandelt eingesetzt. Die gesamte Haustechnik wird sichtbar geführt.