Stadthalle Neuenburg v.W.

Neubau Stadthalle Neuenburg v.W.

Platzierung: Ankauf
Mitarbeiter: Nina Bruetting, Thomas Kautnik, Katharina Wagner, Pawornpod Boonruangkao
Jahr: 2007

Neben den topographischen und historischen Besonderheiten, in Form des Felsplateaus und der mit einer stattlichen Anzahl an Baudenkmälern durchzogenen Altstadt, soll in Zukunft vor allem auch das kulturelle Angebot Besucher in die Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald locken. Diese Einladung wird großzügig von der neu zu errichtenden Stadthalle ausgesprochen.

Am Kreuzungspunkt der Erschließungswege Hauptstraße, Rötzerstraße und Neukirchener Straße gelegen, öffnet sie sich mit einem einladenden Rücksprung dem Besucher und begrüßt gleichermaßen Einheimische wie Fremde auf einem großzügigen Vorplatz mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Kombination von Neu und Alt, von Stadthalle und angrenzendem, ehemaligen Ostbahnhofsgebäude beziehungsweise Bahntrasse, gibt in der Umkehrung das Bild der Stadt im Kleinen wieder, die das homogene Alte mit Neuem ergänzt. Die neue Stadthalle bildet somit den abschließenden Anziehungspunkt des historischen Altstadtensembles.

Das Foyer als zentrales Erschließungselement mit den großzügigen Verglasungen lässt die alte Stadt in das neue Gebäude hineinfließen und gibt gleichzeitig den Blick auf den Stadtpark und multifunktionalen Messeplatz am südlichen Ende frei. Die Offenheit des Foyers und die Verbindung von innen und außen setzen sich in Form von Oberlichtern bis in die einzelnen Saalteile fort, die neben dem Einzelbetrieb auch zusammenschaltbar und sogar bis ins Foyer erweiterbar sind.

Neben Stadthalle und Supermarkt soll sich das Wettbewerbsgebiet zukünftig weiterentwickeln und durch Verdichtung die Altstadt nachhaltig stärken. Die neue Stadthalle in Neunburg vorm Wald bildet gleichsam Abschluss als auch Startpunkt für eine sich weiterentwickelnde, moderne Stadt und ein potenzielles Zentrum für Geselligkeit, Kultur und Wirtschaft.